chaos:pixel

Tohuwabohu, Chaos, Wirrwarr, Unordnung, Konfusion. Themen, die im Kopf eines jeden Computerbesitzers entweder den Inhalt des eigenen “To-Sort”-Ordners auf der Festplatte oder sogar den realen Schreibtisch erscheinen lassen. Für Sebastian Scholz, Frédéric Thiele und Sven Wagenhöfer allerdings war beim Themensatz des Faches Internetgestaltung sofort die Idee eines virtuellen Lebens da - denn wo liegt mehr Chaos als in den uns geordnet erscheinenden Strukturen unserer Umgebung?

chaos:pixel

Als Lebewesen sollten Pixel herhalten - arme Dinger, die auf Monitoren ihr dasein fristen, immer an der selben Stelle stehen und eigentlich nie das Rampenlicht betreten. Mit chaos:pixel dürfen sich diese endlich einmal austoben!

Programmiert wurde die erste Version des Algorithmus noch in PHP, die Ausgabe erfolgte als gerendertes Bild. Zu langsam, unflexibel und unhübsch allerdings war diese - und das ständige Neuladen der Seite nach jedem Berechnungsschritt zehrte an den Nerven. Als ideale Technologie stellte sich allerdings Macromedias Flash heraus, in das der Algorithmus dank Actionscript wunderbar umgesetzt werden konnte.

Beim fertigen Produkt kann der Nutzer einige Parameter wie zum Beispiel die Fruchtbarkeit und Mutationsrate der Pixel bestimmen und dann einfach loslegen - alles weitere machen die Pixel selbst.

Inzwischen gibt es die chaos:pixel übrigens auch in Java - gleiche Optionen, ähnlicher Algorithmus, aber um Längen schneller.

Links: Flash-Version - Java-Version (16 kb)